Leipzig, 23.11.2019, von Joshua Petzold

Ausbildungsdienst 23.11.2019

Am 23.11.2019 nutzten die Fach- und Bergungsgruppen den Ausbildungsdienst auf vielseitige Weise.

Am Samstag begann der Ausbildungsdienst, wie jedes Mal, um acht Uhr mit dem Morgenappell. Danach sammelten sich die Helfer der Bergungsgruppen und der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr. N) im Schulungsraum. Dort führte der Gruppenführer Philipp Knaust eine Präsentation zum Thema Arbeiten mit dem EGS und Abstützen von Gebäuden vor. Danach ging es an die Praxis. Dabei wurden alle in drei Gruppen eingeteilt und jede Gruppe bekam dann eine andere Aufgabe die sie bewältigen mussten. Nach einer bestimmten Zeit wurde dann gewechselt, bis jede Gruppe jede Aufgabe bewältigt hat.

Die erste Gruppe musste in einem alten Gebäude die Decke abstützen um die Arbeit der Kriminalpolizei sicher zu ermöglichen. Dabei wurden an vielen unterschiedlichen Stellen andere Methoden verwendet die Decke zusichern. Dadurch kamen auch unterschiedliche Geräte zum Einsatz, wie zum Beispiel die Spindelstützen oder die Dokastützen.

Die zweite Gruppe bekam die Aufgabe eine Hauswand abzustützen. Dabei war es vor allem wichtig zuerst einen Plan zu machen, wie die Konstruktion aussieht und welche Materialien man benötigt, denn es standen nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Das Holz was verwendet wurde musste dabei auch erst zurecht gesägt werden, sodass die Motorkettensägenführer ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Die dritte Gruppe sollte einen Turm aus dem EGS in der Fahrzeughalle errichten um Arbeiten an der Decke zu ermöglichen. Dabei war es wichtig auf den Sicheren stand des Turm zu achten und die Helfer die in der Höhe arbeiteten zusichern. Ebenfalls musste man auf den Sicheren Umgang mit den Werkzeugen und Geräten achten, um die Unfallgefahr zu minimieren.

Die Fachgruppe Führung/Kommunikation nutzte den Dienst als Technischen Dienst und wartete alle Geräte. Dabei ließen sie alle Notstromaggregate einmal laufen und kontrollierten alle anderen Geräte auf ihre Funktion. Ebenfalls wurden alle Fahrzeuge bewegt und gereinigt, sodass die Einsatzbereitschaft immer ermöglicht ist.

Die Fachgruppe Räumen machte zuerst eine Ausbildung mit dem neuen Radlader und kümmerte sich dann auch noch um ihre Technik. Später fuhren sie zusammen mit dem Zugtrupp zu einem Gelände um dies für spätere Zwecke zu erkunden.

Gegen 16 Uhr wurde der Dienst beendet und gegen 17 Uhr fand dann die Helfervereinssitzung statt, wobei viele wichtige Themen besprochen und entschieden werden mussten.


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