Am 08.11.2025 fand eine Nachtausbildung mit Alarmierung der Einsatzkräfte des Ortsverbandes statt. Das Szenario war eine Unterspülung einer Autobahnbrücke nach Starkregenereignissen in der Stadt Leipzig. Die Aufgabe des Technischen Hilfswerks bestand darin, die Feuerwehr zu unterstützen, indem die Brücke abgestützt und überwacht wurde. Zur Einsatzübung wurden der Zugtrupp, die Bergungsgruppe des 1. und 2. Technischen Zuges (TZ), die Fachgruppe Schwere Bergung (FGr. SB), die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr. N), sowie der Trupp Einsatzstellensicherung (ESS) alarmiert.
Nach Erkundung durch den Zugtrupp wurden die Fachgruppen in 3 Einsatzabschnitte aufgeteilt. Im Einsatzabschnitt 1 wurde das Abstützen der Autobahnbrücke durchgeführt. Daran beteiligten sich die Bergungsgruppen und die FGr. SB. Dabei verwendeten sie das Abstützsystem Holz und jede Fachgruppe konstruierte eine eigene Möglichkeit zum Abstützen.
Das Beleuchten der Einsatzstelle war die Aufgabe im Einsatzabschnitt 2, welcher durch die FGr. N übernommen wurde. Diese waren mit ihrer Stromerzeugungsanlage 50kVA ausgerüstet, um die Licht- und Stromversorgung sicherzustellen. Dabei wurde kontinuierlich überprüft, ob alles reibungslos funktionierte.
Der Trupp ESS war für die Vermessung und Überwachung der Brücke im Einsatzabschnitt 3 zuständig. Mit vorhandener Lasermesstechnik können kleinste Bewegungen in der Brücke analysiert und erkannt werden. Bei Abweichungen werden die Einsatzkräfte sofort gewarnt.
Diese Einsatzlage diente parallel auch dem OV-Stab als Übung. Ein LuK-Szenario, um mit den eingesetzten Kräften vor Ort in Verbindung zu stehen und immer auf dem aktuellen Stand zu sein.