Landkreis Görlitz, 02.02.2021

Einsatz zur Eindämmung der afrikanischen Schweinepest

Viele Kilometer Zäune gegen ein winziges Virus errichteten THW-Kräfte im Landkreis Görlitz um die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern.

Im letzten Jahr unterstützten THW-Kräfte bereits in großem Umfang den Aufbau eines Zaunes zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest. Nachdem im Januar außerhalb der so gebildeten Schutzzonen erneut infizierte Wildtiere gefunden wurden forderte der Freistaat Sachsen erneut die Hilfe des Technischen Hilfswerk an. Die im November eingerichtete Pufferzone musste deutlich erweitert werden, dazu mussten weitere Gebiete mit einer entsprechenden Wild-Barriere eingezäunt werden. 

Nachdem Ende Januar der Ortsverband Görlitz gemeinsam mit den regionalen Ortsverbänden die vorbereitenden Maßnahmen durchführten wurden für die erste und zweite Februarwoche wieder Kräfte des ganzen Landesverbandes angefordert. Auch unser Ortsverband beteiligte sich mit knapp 20 Helferinnen und Helfern, welche sich bei widrigen Bedingungen dieser Aufgabe stellten. Insgesamt trotzten annähernd 100 THW Kräfte dem Frost und Schnee um insgesamt 50 km Wildbarriere zu errichten. Nachdem in den ersten Tagen der Bau entlang der B175 zügig umgesetzt werden konnte wurden die Herausforderungen entlang der Bahnstrecke zur Staatsgrenze nochmal mehr. Hier waren insbesondere die Fähigkeiten der Fachgruppen Räumen gefordert, auch unserer Radlader wurde hier enorm gefordert.

Neben den Einheiten zum Bau wurde der Einsatz durch die Logistik-Gruppe aus Dresden unterstützt, die permanent für Materialnachschub und Reparaturen sorgten. Auch der Weitverkehrstrupp aus Dresden war vor Ort um die Funkausleuchtung in dem Gebiet zu erhöhen. 

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Ortsverbänden, insbesondere beim OV Görlitz für die gute Gastgeber-Tätigkeit.


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